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Live Review zu A Chance for Metal Festival auf FFM-Rock.de vom 14.10..2010 |
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| Bereits zum vierten Male präsentierte sich nun das kleine,
aber feine und von den Riedstädtern DRAGONSFIRE eigenständig organisierte
„A Chance For Metal“-Festival im Rüsselsheimer Freizeithaus
Dicker Busch. Langsam spricht es sich wohl rum, dass es dort für wenig
Kröten ordentliche Mucke gibt (5 Euro für vier Bands!). Das undankbare Los des Openers fiel diesmal den Frankfurtern von ELVENPATH zu, die diesen Job jedoch anstandslos erfüllten und den ersten Versammelten vor der Bühne kräftig einheizten. Schon bald tropften die ersten Schweißperlen des unermüdlich an der Gitarre und auf der Bühne rackernden Till, und da der Sänger erfreulicher Weise an diesem Abend auf seine sonst so überzogen wirkenden theatralischen Gesten verzichtete, hinterließen die Buben diesmal sogar bei mir einen zufrieden stellenden Eindruck. Im Anschluss folgten die Powermetaller TORIAN aus Paderborn, die die gute Stimmung nahtlos fortführten, nicht zuletzt aufgrund ihres Frontmannes, ein reines Energiebündel, durch den Leben auf die Bühne kam und der neben dem Shouten auch ganz offensichtlichen Spaß an der Kommunikation mit dem Publikum hatte. Dieses hatte seinen ebenso und feierte bei den powermelodischen Klängen das Quintett ordentlich ab. Schließlich begaben sich die Gastgeber DRAGONSFIRE selbst ins Rampenlicht. Mit gewohnt röhrig rauchenden Vocals wurden neben bekannt beliebtem Material Songs des neuen Albums „Metal Service“ live präsentiert, wobei Timo seinem Mit-Gitarrero Matthias in punkto Bühnenpräsenz in nichts nachstand und inzwischen immer mehr aus sich herausgeht. „Superman“ Jan schwenkte hinter seiner Schießbude mit der Pommesgabel und lieferte sich die kleinen Flachsereien mit seinen Bandkollegen – rundum gaben die Vier jedenfalls ganz schön Gas, oder um es im Fach-Jargon (*zwinker*) auszudrücken: „They kicked ass!!“ Mit ODIUM fand der kurzweilige Metalabend dann seinen würdigen Abschluss. Die fünfköpfige Thrash-Combo aus dem Main-Kinzig-Kreis legte donnernd los, so dass die Metalheads unermüdlich weiterbangen konnten und das Stimmungsbarometer problemlos gehalten wurde. Einziger kleiner Dämpfer ist die für meinen Geschmack etwas zu blass und brav wirkende Erscheinung der Basserin, die aus meiner Sicht nicht so recht in das Gefüge der Band passen will – aber das mag vielleicht auch Ansichtssache sein. Alles in allem jedenfalls ein gelungener Abend, der Vorfreude aufs nächste Mal aufkommen lässt. … Ach ja, zum Schluss noch folgende löbliche Anmerkung: Offensichtlich hat die Schelte vom letzten Mal in Richtung „Mischer“ gewirkt; hier war eine ganz deutliche Besserung zu spüren bzw. zu hören! Geschrieben von Astrid Reich für FFM-Rock
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CD-Review zu Stop my Anger - Metal.de vom 24.06.2010 |
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| IDemnächst musizieren
ODIUM 20 Jahre lang. Bereits seit 1993 rocken, thrashen und ballern sie
sich durch hauptsächlich heimische Gefilde, stets auf der Suche nach
dem nächsten Gig. So könnte man es wohl treffend beschreiben.
Nun haben sie ihren jüngsten Longplayer draußen, welcher auf
"Stop My Anger" hört. Nach einem nervenaufreibenden Intro gehts auch schon los und man kommt sich bei "Getting Closer" ein wenig näher. Näher kommen auch die Erinnerungen an 80er/90er Bands, mit denen man treffend vergleichen könnte. Dazu mehr im weiteren Verlauf. Nach dem gut rockendem, mit eingängigen Leadriff ausgestattetem "Getting Closer" wird es bei "Salvation" schon etwas härter. Instrumental, wie auch an den Vocals. SLAYER ich blicke in deine Richtung. Logischerweise nicht mit derselben Vehemenz, dennoch deutlich hörbar. Positiv überrascht bin ich von "Center Of My Life (Centered)" was teilweise auch von RAGE sein könnte. Etwas aus dem Rahmen fällt das bedrohlich daherkommende "A Look Inside". Wenn es da drin tatsächlich so ausschaut, würde ich dringend zum Psychiater eilen. Die Jungs und Mädels in und um ODIUM spielen einen Mix aus tightem Thrash und leider einem nicht unter den Tisch zu kehrenden Anteil von eher langweiligem Gedudel. Ganz oben auf dieser Liste steht "Burn Your Idols". Bis zum Refrain läuft das Stück ja noch eingermaßen rein, flacht dann aber total ab und enttäuscht. Entschädigung dafür gibt es vom heavy-pumpenden "Warleader". Für mich eindeutig das beste Stück auf dem Silberling. Es bleibt zu sagen, dass die Band sich allergrößte Mühe gibt, professionelle Arbeit abzuliefern, was im Ganzen gesehen auch gelingt. Definitiv einwandfrei ist der von Andy Classen abgemischte Sound, der ein sehr gutes Licht auf diese Scheibe wirft. Eigenständigkeit ist trotz der recht langen Schaffenszeit eher spärlich gesäht und es sind nicht nur SLAYER und RAGE, welche beim Hören auf den Plan gerufen werden. Wie dem auch sei, live, so habe ich mir sagen lassen, sind ODIUM mit ihrer Mischung aus Thrash und Heavy Metal eine feste Größe. Dann sollte diese Variante einmal angetestet werden. Punkte: 6/10 |
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| Live Review "Saarbanger Festival " von www.metal-im-blut.de (Metaldad, 13.06.2010) | |||
| Ich stand noch draußen,
meinen Lungenkrebs füttern, als von drinnen vertraute Klänge an
mein Ohr drangen. Erst dachte ich der DJ spielt irgend ein unbekannten Titel
von Metallica, das musste ich genauer hören. Kippe aus und rein und
was muss ich sehen, da wird schon heftigst auf der Bühne gezockt. Ach
stimmt ja, Odium spielen ja jetzt. Sie wurden mir auch wärmsten ans
Herz gelegt. Na dann mal die Ohren gespitzt und ordentlich reingehört. Und was soll ich sagen. Die Erwartungen wurden voll erfüllt. Ordentlicher 80er Thrash Metal, so wie ich ihn liebe. Ein Top-Titel nach dem anderen. Was die vier Jungs um die weibliche Gitarrenbesetzung herum da hervorbrachten war ein super Gig. Eine einzige Thrash-Orgie. Sie spielten zwar so ähnlich wie Metallica, aber sie waren es nicht. Und das ist auch gut so. Denn die eigenen Ideen dieser Band, um dieses Genre aufzuwerten, sind einfach gesagt spitze. Geile Riffs und Soli, Mr. Lars Ullrich möge mir verzeihen, aber den hessichen Drum fand ich wesentlich besser. Ausgereifter vor allem. Die Spielfreude mit der die Fünfmann/frau Kombo dort oben zockte ist wirklich ein Leckerbissen. Man sollte wirklich keine Gelegenheit auslassen um diese Truppe Live zu erleben.. |
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| Stop My Anger / www.hellionrecords.de / Sir Lord Doom | |||
| ODIUM haben uns vor geraumer
Zeit ja schon mit einigen Alben und einer EP beglückt, der rohe Powermetal ist auch auf dem neuen, inzwischen sechsten Album nicht schwächer geworden. Die Songs wirken durchdachter, ja, das ist ja die natürliche Evolution einer Band. Ansonsten schreddern die Gitarren noch immer wilde, aber einprägsame Powerchords aus den Amps, wobei gerne auch einmal melodischere und sogar balladeske Passagen eingebaut werden, der Abwechslung halber. Am Mikro steht ein Charakterkopf, der von klaren Metalvocals bishin zu etwas harscherem Röhren in thrashigerer Manier alles bietet, was man sich von einer guten Powerscheibe wünscht. Spieltechnisch lassen sie sich nichts vormachen, kompositorisch ist man durchaus in der Lage, ein gewisses Anspruchslevel zu halten und doch für genügend mitreißende Eingängigkeit zu sorgen. Tolle Sache! Die Produktion ist schön wuchtig geraten. So gesehen hat man schon die Nase recht weit vorn, alleine schon aus dem Grund, daß die Band sich den angesagten Stilistiken einfach verweigert und vom gemässigten Bay Area Thrash bishin zu US Powermetal ihre Einflüsse gekonnt herausfiltert und neu zusammenfügt. Peitschende, die Rückenhaut so richtig durchfetzende Stakkatoriffs und staubtrockenes, schmerzhaftes Geschrubbe sind die Basis der Stücke, welche nicht selten eine eigenwillige Melodik von spröder Schönheit entwickeln und sich so von Anfang an interessant machen, aber nicht zu schnell ins Ohr gehen und damit Gefahr laufen auzubrennen. Diese Band setzt sich vom Retrogerumpele ebenso ab wie von den Old School Thrashern, die sich auf das mal mehr, mal weniger gekonnte Nachempfinden der Grosstaten solcher Helden wie METALLICA, TESTAMENT oder EXODUS verlegt haben. Neothrashige Belanglosigkeiten werden gleich ganz gemieden. Hier donnert und blitzt es aus den vordersten Linien der Teutonenmetalfront, obschon ODIUM zu den deutschen Bands gehören, die international ihre absolute Berechtigung haben. Die Musik ist lebendig und leidenschaftlich. ODIUM sind absolut echt! Auch wenn sie mit Innovationen zu geizen wissen, ihren Sound haben sie lange schon gefunden und immer wieder verfeinert. Klasse. Sir Lord Doom |
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| Germany
still has its well kept secrets concerning bands with a very charismatic
face playing a style that you actually seem very much familiar with. ODIUM
in this case come up with some hot and heavy thrashing powermetal that ranges
from the wicked TESTAMENT riffing on their third and fourth albums to heavy
yet catchy parts XENTRIX would not have done better in their heydays. They
can roll over you like a giant guitar tank with the power of one thousand
stacks and force the true metal believe into your tiny mind. They bring
their share of wild and honestly emotional melodylines into this marriage
between Bay Area thrash and raw american powermetal, melodies that stay
with the listener for sure, it just takes a few spins to get beyond their
rude beauty. This is pure metal, no fills, just thrills. For each and every
headbanging man and woman the right stuff. Sir Lord Doom for Hellion Records |
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| Stop My Anger / www.metalpage.de / Stefan Riermaier | |||
| ODIUM sind relativ unbemerkt
schon 17 Jahre und 4 Alben lang aktiv. "Stop my anger" ist das
mittlerweile fünfte und der recht harte Power Metal ist gut produziert. So dürfte er Fans ansprechen, die frühe TESTAMENT und OVERKILL, sowie die ersten RAGE-Platten im Schrank stehen haben. Von diesen Gruppen sind Einflüsse erkennbar wobei ODIUM Wert darauf legen, eine melodische Grundsubstanz nicht aus den Augen zu verlieren. Der Song "Burn your idols" ist dafür das beste Beispiel und mit Sicherheit der Übersong des Albums. Musikalisch versiert und mit einem nicht herausragenden, aber ausdrucksstarken Sänger ausgestattet, dürfte das einzige Problem darstellen, daß man gleiches Ohrwurmpotential wie bei "Burn your idols" nur noch bei "Stop my anger", also dem Titelsong, erreicht. Auch wenn die Band um Abwechslung bemüht ist, bleibt man dabei manchmal etwas im bandeigenen Einheitssound gefangen. Fans harten Power Metals und Thrash-Maniacs sollten ein Ohr oder zwei riskieren. (Stefan Riermaier) |
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| Stop My Anger / www.neckbreaker.de / Maik (06.06.2010) | |||
| Eine
der aktivsten Underground-Bands im Rhein-Main-Gebiet sind mit Sicherheit
ODIUM, die bereits seit 1993 aktiv sind und seit dieser Zeit halbwegs regelmäßig
ihre treue Fangemeinde mit neuen Alben beglücken. Das vorliegende aktuelle
Studioalbum "Stop My Anger" ist nach "A New Beginning"
(2001) und ";Written In Flesh" (2003) das insgesamt dritte Album
der Band aus dem Raum Hanau und das erste in neuer Bandbesetzung. So gehören
mit Sänger Ralf Runkel, Bassistin Belinda Ann Smaka und Drummer Marcus
Uchtmann seit 2008 drei frische Musiker/innen zu ODIUM, die das bewährte
Duo an den Gitarren (Rochus Pfaff und David Hübsch) unterstützen.
In dieser Besetzung haben ODIUM auch "Stop My Anger"; eingespielt,
das man seit Anfang Juni käuflich erwerben kann.
Auf diesem hauen ODIUM
in 40 Minuten 9 Songs plus Intro raus, die sich irgendwo zwischen Power
Metal und Thrash Metal bewegen. Sucht man Vergleiche kommen einem schnell
die alten RAGE in den Sinn, sofern das Material mehr in die Power Metal
Richtung geht wie zum Beispiel bei „Getting Closer“
oder dem Hit der Scheibe „Burn Your Idols“. Setzen
ODIUM auf die härtere Gangart, dann kommen einem gerade wegen dem
etwas abgehackt wirkenden Gesang von Ralf Runkel Namen wie KREATOR oder
auch SLAYER in den Sinn, man höre einmal "Salvation" oder
";Center Auch bei so einem
Album wie "Stop My Anger"; wird einem wieder bewusst, dass es
heutzutage zwischen Labelveröffentlichungen und den so genannten
Eigenproduktionen keine Unterschiede mehr geben muss, wenn denn die Band
nur mit genügend Herzblut und Einsatz zu Werke geht und auch dazu
bereit ist, selbst Dinge in die Hand zu nehmen. So haben ODIUM für
den Mix von "Stop My Anger" einen gewissen Andy Classen (TANKARD,DISBELIEF,
HOLY MOSES uvm.) engagiert, aufgenommen und produziert Bewertung: 8 / 10
Anzahl der Songs: 10 |
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